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Datennutzung und Wettbewerbsfähigkeit

Verbesserung durch Forecasting

Zum FHDW Wirtschaftsforum hatte die Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach Experten zum Thema „Business Analytics“ eingeladen. Die Veranstaltung lief in Hybrid-Form. Fünfzehn Gäste waren persönlich vor Ort, rund 40 verfolgten die Fachbeiträge online. Nach einer kompakten Einführung in das Thema durch FHDW-Dozent Prof. Dr.-Ing. Roland Künzel gab es anschauliche Beispiele aus Industrie und der Anwendungstechnologie. Es wurde deutlich, dass zukünftige globale Wettbewerbsfähigkeit nur über die komplexe und zielgerichtete Nutzung großer Datenmengen erreichbar ist.

Das Competitivness Center des International Institute for Management Development im schweizerischen Lausanne veröffentlicht jährlich eine Rangliste der digitalen Wettbewerbsfähigkeit. Im globalen Vergleich steht Deutschland nicht wirklich gut da. Auf der am 1. Oktober neu herausgebrachten Studie rückte die Bundesrepublik erneut einen Platz nach hinten und steht nun auf Rang 18. „Da müssen wir was tun, wir müssen der Realität ins Auge schauen“, kommentiert Prof. Dr.-Ing. Roland Künzel das wenig schmeichelhafte Ergebnis. […]

Forecasting sollen zukünftige Absatzmengen der unterschiedlichsten Produkte weltweit vorhergesagt werden können. „Wir haben eine Steigerung der Vorhersehbarkeit festgestellt, also sehr gute Ergebnisse“, resümiert Laura Schittko, die den Implementierungsprozess der Plattform mit ihrer Kollegin Leonie Puhe den Gästen des Wirtschaftsforums darstellte. […] In Korrelation mit anderen kundenspezifischen Daten lassen solche Technologien heute eine sehr genaue Prognose über das Kundenverhalten und die Kundenbedürfnisse zu. Und das nicht nur im Hier und Jetzt, sondern in der Zukunft.

Vollständige Quelle: FHDW PM