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Zukunft

Ungewisse und doch planbar?

Wie entwerfen Wirtschaftsakteure ihr Bild von der Zukunft und wie treffen sie Entscheidungen angesichts der Ungewissheit kommender Entwicklungen? Jens Beckert und Richard Bronk gehen dieser Frage nach, ausgehend von der Annahme, dass die kapitalistische Ökonomie von steten Innovationen und dynamischen Veränderungen gekennzeichnet ist, die sich nicht auf kalkulierbare Risiken reduzieren lassen. Wirtschaftsakteure müssen ihre Entscheidungen trotz einer hohen Unsicherheit treffen. Hierfür verbinden sie die notwendigerweise unvollkommenen Prognosen und Risikoabschätzungen mit Narrationen über die Zukunft und formen so fiktionale Erwartungen, die Zuversicht schaffen, ihnen helfen, ihr Handeln zu koordinieren und dadurch die Zukunft prägen.

Mehr dazu im Magazin “Gesellschaftsforschung” des Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (Seite 10)