© pexels

Zukunft aus dem Syntheselabor

Europäisches Symposium für Organische Chemie

Beim 20th European Symposium for Organic Chemistry diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt über neue molekulare Maschinen, Katalysatoren, Wirkstoffe und Materialien.

Die Organische Chemie leistet einen wichtigen Beitrag, um gesellschaftliche Herausforderungen in der Zukunft bewältigen zu können. Mit ihrer Grundlagenforschung schafft sie neues Wissen zur umweltverträglichen Produktion von Synthese­produkten wie Arzneimitteln, Vitaminen, Hygieneprodukten, Kosmetika oder Farbstoffen, mit denen die wach­sende Weltbevölkerung nachhaltig versorgt werden muss.

Im Zentrum der ESOC 2017 stehen deshalb neue Ansätze aus der Synthesechemie (der möglichst effizienten Herstellung organischer Moleküle) und der Katalyse (der kontrollierten Beeinflussung und Beschleunigung chemischer Prozesse). Die Forscher und Forscherinnen werden aber auch über molekulare Grundlagen biologischer Prozesse, die Entwicklung neuer Materialien für biomedizinische Anwen­dungen und den Einsatz moderner Computermethoden zur Simulation und Visualisierung diskutieren. Den Eröffnungsvor­trag hält der Chemie-Nobelpreisträger Ben Feringa (Universität Groningen).

Vollständiger Artikel der Universität zu Köln