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Wirkmechanismen von Medikamenten

Neues Verfahren

Die Forschungsgruppe von Martin Denzel, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln hat eine Methode entwickelt, die eine genaue Identifikation der Wirkmechanismen von Medikamenten erlaubt. Die Idee wird von der EU mit 150.000 Euro für ein Jahr gefördert und ermöglicht die Gründung einer Firma, mit der diese Methode zur Marktreife werden soll.

„Das ist die Gelegenheit, auf die man vielleicht sein ganzes Leben lang wartet“, sagt Martin Denzel über sein neuestes Projekt, welches er mit seinem Postdoc Moritz Horn vorantreibt: die Gründung der ACUS Laboratories. Die Geschäftsidee beruht auf der Entwicklung einer Methode, die für Pharmafirmen oder Forschungsinstitute einen großen Vorteil birgt. So wird bei der Entwicklung von neuen Medikamenten in der Krebsforschung häufig das Hauptaugenmerk auf die Wirksamkeit einer Substanz gelegt. Dabei wissen die Forscher oft gar nicht, welchen Mechanismus das Medikament in der Zelle genau angreift. Diese Lücke kann nun von Acus Laboratories geschlossen werden, da die Wissenschaftler mit ihrer neuen Methode exakt definieren können, wo das Medikament bindet. {…}

Vollständiger Artikel des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns