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Proteine und Membranbläschen

Forscher haben neue Einblicke in einen Mechanismus erlangt

Forscher haben neue Einblicke in einen Mechanismus erlangt, der ein entscheidender Schritt beim zellulären Abbau von Krankheitserregern sein könnte. Dabei helfen bestimmte Proteine im menschlichen Körper bei der Immunabwehr. Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien werden in Membranbläschen verpackt und dort unschädlich gemacht.

Dafür entscheidend sind die sogenannten Guanylat-Bindungsproteine. Wie sie zu dem Prozess beitragen, untersuchten Forscher der Ruhr-Universität Bochum, des Paul-Ehrlich-Instituts und der Universität zu Köln gemeinsam mit weiteren Partnern aus Erlangen und Genf. Das Team um Professor Dr. Christian Herrmann und Dr. Sergii Shydlovskyi vom Bochumer Exzellenzcluster Resolv und Dr. Gerrit Praefcke, früher an der Universität zu Köln, heute am Paul-Ehrlich-Institut in Langen, berichtet über die Studie in der Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“, kurz PNAS.

Mit einer Kombination aus zellbiologischen und biochemischen Experimenten ergründeten die Forscherinnen und Forscher die Funktion des humanen Guanylat-Bindungsproteins 1 (hGBP1). In Zellen interagiert es mit dem Energiespeichermolekül GTP, von dem es ein oder zwei Phosphatgruppen abspalten kann, um Energie freizusetzen. {…}

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