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Von der Lust auf echten Grusel

Social Media-Phänomen

Als im Herbst 2016 die Medien von den Horrorclowns berichteten, die nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland plötzlich ihr Unwesen trieben, wunderte man sich schon, was dieses Phänomen zu bedeuten hatte: Wieviel war tatsächlich dran an den Attacken der Clowns? Warum wurde das Thema so schnell populär, wieso ließen die Menschen sich zur Hysterie hinreißen?

Und wie hat es der Horrorclown in die Tagesschau geschafft?

Vor allem die letzte Frage beschäftigte Nina Bäßler, Lara Cremer und Pia Müller. In einem Lehrforschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Volpers im Masterstudiengang Markt- und Medienforschung haben die drei Studentinnen eine webwissenschaftliche Analyse darüber durchgeführt, wie sich der Clown aus den sozialen Netzwerken heraus viral in der Öffentlichkeit verbreiten konnte. Dazu haben sie Twitter, Instagram, Facebook und YouTube, verschiedene klassische Medien sowie die Google-Suche über einen Zeitraum von vier Wochen unter die Lupe genommen, als die Horrorclowns zum gesellschaftlichen Aufreger wurden.

Die Untersuchungsmethoden, die durch die Entstehung des Webs und seine Erschließung als Methodenbaukasten überhaupt erst zur Verfügung stehen, ermöglichten ihnen einen guten Einblick in die Dynamik solcher Gesellschaftsprozesse. {…}

Vollständiger Artikel der TH Köln