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Virtual Reality für Geflüchtete

Wirksamkeit der VR-Lernmethode wird erforscht

Am skip. Institut der Hochschule Fresenius in Köln unter Leitung von Prof. Christopher Wickenden entwickelten Studierende bereits 2017 ein VR-Konzept zur Unterstützung der Integration von geflüchteten Menschen in Deutschland. Die Idee: Den Geflüchteten die Möglichkeit geben, Alltagssituationen in einem geschützten Raum – nämlich der Virtuellen Realität – zu erkunden, so Hemmschwellen abzubauen, um den Zugang zur Sprache und Kultur in Deutschland zu vereinfachen. Als erste Situation wurde ein Arztbesuch in VR abgebildet. Dieses Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet und vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

VR-DIP steht für Virtual Reality Digital Integration Project und ist das Folgeprojekt, zu dem nun der Kick-off-Termin stattfand. VR-DIP setzt die Idee des ersten Projekts fort. Bis Ende Juli werden drei weitere Erlebnisse in VR produziert: ein Apothekenbesuch, ein Vereinstreffen und eine Polizeikontrolle.

Das Projekt beinhaltet auch eine wissenschaftliche Untersuchung. Unter der Leitung von Dr. Malte Albrecht erforscht das wissenschaftliche Team im Anschluss der VR-Produktion im Rahmen einer großangelegten Studie in einigen Städten Nordrhein-Westfalens, wie wirksam die VR-Lernmethode wirklich in der Integration ist. Eine positive Indikation der Wirksamkeit lieferte bereits eine Mini-Studie, die im Rahmen des Pilotprojektes durchgeführt wurde.

Weitere Informationen zu VR-DIP finden Sie auf der Projektwebsite.

Vollständige Quelle: HS Fresenius