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Vielfalt des Alterns

Gerontologie und Geriatrie Kongress

Gemeinsames Bestreben der Gerontologie und Geriatrie ist es, das Altern zu erforschen und in seiner Vielfalt zu erfassen. Ziel ist es, das Entstehen von Altersstereotypen zu verhindern bzw. diesen entgegen zu wirken. „Zu der Lebensqualität im Alter trägt ganz wesentlich die persönliche Sichtweise auf die eigene Situation bei. Kann eine positive Lebensbilanz gezogen werden, fallen einzelne Hürden, die das Alter immer mit sich bringt, nicht so ins Gewicht“, sagt Susanne Zank, Dekanin der Humanwissenschaftlichen Fakultät und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. Auf dem Kongress stellt Zank gemeinsam mit ihrem Team erste Ergebnisse der NRW80+ Repräsentativbefragung vor. Im Rahmen der 3-jährigen Studie NRW80+ wird erstmals landesweit und repräsentativ erfasst, unter welchen Umständen hochaltrige Menschen leben, welche Rolle sie in unserer Gesellschaft spielen und wie sie leben möchten, um zufrieden zu sein, selbst mit vielfältigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Zudem präsentieren Doktorandinnen und Doktoranden Ergebnisse aus dem kürzlich verlängerten NRW Forschungskolleg „GROW – Wohlbefinden bis ins hohe Alter“, dessen Sprecherin Zank ist.

Weitere Themen des Kongresses werden u.a. die Langzeitpflege in der Klinik und durch Angehörige, die Fahreignung im Alter und der Einsatz von Technologien im Alltag älterer Menschen sein. Eine der insgesamt sieben Keynotes wird sich mit dem erfolgreichen Altern bei Hundertjährigen beschäftigen (Professorin Dr. Daniela Jopp, Universität Lausanne, CH).

Vollständige Meldung der Uni Köln

Der Kongress ist eine gemeinsame Veranstaltung der Gesellschaften für Gerontologie und Geriatrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In dem Fachgebiet der Gerontologie werden Alterungsvorgänge im Menschen unter biologischem, medizinischem, psychologischem und sozialem Aspekt erforscht. Die Geriatrie beschäftigt sich mit den Krankheiten und deren Heilungsmöglichkeiten bei alternden Menschen.