© pexels

Umweltwirtschaft

Kölner Region hat noch viel Potenzial

Angesichts der aktuellen Diskussionen rund um das Thema Umweltschutz verdient die extrem forschungsstarke Umweltwirtschaft in der IHK-Region Köln mehr positive Beachtung, so die IHK Köln. „Die hervorragende Forschungslandschaft hier in der Region ist der Nährboden für innovative Lösungen und kreative Start-ups“, erklärt Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin Innovation und Umwelt der IHK Köln. Einblicke in die Expertise und die Entwicklungspotenziale der Betriebe aus der Umweltwirtschaft gibt nun eine aktuelle Befragung von 50 Unternehmen, die die IHK Köln vorgelegt hat.

Danach ist das Gros der befragten Unternehmen im Bezirk der IHK Köln aktuell zufrieden und blickt optimistisch in die Zukunft. Ausufernde Bürokratie, steigende regulatorische Anforderungen und eine zunehmend geringere Planungssicherheit dämpfen allerdings die Investitions- und Risikobereitschaft. Ebenfalls wird die Gewinnung von Fachkräften zunehmend schwieriger.

Eine Erhebung zur Umweltwirtschaft hatte im vergangenen Jahr ergeben, dass in der IHK-Region Köln insgesamt 413 Unternehmen der Umweltwirtschaft mit etwa 13.200 Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von rund 3,7 Milliarden Euro ansässig sind (Stand 2015). Darunter ist mit einem glatten Drittel der Betriebe der Teilmarkt „Umweltfreundliche Energiewandlung, -transport und -speicherung“ der weitaus größte. Nach Umsatzzahlen allerdings ist der Teilmarkt „Materialien, Materialeffizienz und Ressourcenwirtschaft“ mit 46 Prozent Anteil am Gesamtumsatz der Branche der wichtigste Part. Der Teilmarkt „Energiewandlung etc.“ trägt zu etwa einem Fünftel, der Teilmarkt „Energieeffizienz und Energieeinsparung“ circa 16 Prozent und „Wasserwirtschaft“ etwa ein Zehntel zum Umsatz bei. {…)

Vollständige Meldung der IHK