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Umfrage mit Rekordbeteiligung

Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

In Köln nahmen 1.983 Studentinnen und Studenten von sieben Kölner Hochschulen an der 21. Sozialerhebung teil. Die Erhebung zeigt soziale und wirtschaftliche Lage von Studierenden in Deutschland. Studierende in Deutschland sind im Schnitt 24,7 Jahre alt, unverheiratet, in ein Vollzeit-Studium eingeschrieben und verfügen über 918 Euro im Monat. Das ist ein Ergebnis der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde. Die Sozialerhebung ist eine Langzeituntersuchung, die bereits seit 1951 regelmäßig Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Lage der Studierenden in Deutschland gibt. Im Sommersemester 2016 war die Beteiligung an der erstmals online organisierten Befragung so hoch wie noch nie, die Angaben von mehr als 60.000 Studierenden an 248 Hochschulen konnten für die aktuelle Sozialerhebung ausgewertet werden – an der letzten Befragung 2012 hatten rund 16.000 Studierende teilgenommen.

Die Angaben zum „Durchschnittsstudierenden“ dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die Studierenden als Gruppe insgesamt diverser und heterogener werden. Aufgrund der hohen Beteiligung liegen mit der neuen Sozialerhebung erstmals detaillierte Daten auch zu kleinen Gruppen Studierender vor. Darin zeigt sich beispielsweise ein leicht erhöhter Anteil von Studierenden mit Kind (sechs Prozent) oder mit gesundheitlicher Beeinträchtigung (elf Prozent). {…}

Vollständiger Artikel des Kölner Studierendenwerks