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Traditionelle Denkweisen im Schulunterricht

Körperbild und Ansprüche

Dr. Sebastian Ruin vom Institut für Sportdidaktik und Schulsport ist der Frage nachgegangen, inwiefern das Körperbild von Sportlehrerinnen und -lehrern mit den Ansprüchen an einen inklusiven Schulsport kompatibel ist.

Traditionell wird der Körper in der Welt des Sports als formbares Objekt begriffen, das durch bestimmte Trainingsmaßnahmen Bewegungen erlernen und optische Konturen ausprägen kann. In jüngster Zeit avancierte ein gesunder, gut trainierter Körper mehr und mehr zu einer Art Statussymbol, das mit immer neuen Methoden optimiert wird. Diese Entwicklung übt nicht nur einen großen Druck auf Menschen aus, deren äußere Erscheinung nicht dem Ideal entspricht, sie konterkariert überdies die Grundideen eines inklusiven Schulsports. Schule soll ja eigentlich dazu beitragen, auch solchen Kindern einen diskriminierungsfreien Zugang zum kulturellen Leben zu verschaffen, die nicht der Norm entsprechen. {…}

Vollständiger Artikel der Deutschen Sporthochschule Köln