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Strategien gegen Weltraummüll

Wissenschaftler, Ingenieure und Manager diskutieren

Am 15. Februar 2017 hat eine indische Trägerrakete die Rekordanzahl von 104 Satelliten gleichzeitig ins All gebracht – neben einem 714 Kilogramm schweren Erdbeobachtungssatelliten und zwei kleineren Technologieerprobungssatelliten gehörten 101 Kleinsatelliten mit Gewichten zwischen etwa einem und vier Kilogramm zum Gepäck. Was bedeuten Starts solcher Satellitenflotten für die Forschung und den Umgang mit Weltraumrückständen?

Tatsächlich ist die Anzahl der Satelliten, die in den Orbit gebracht werden, in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass unser Leben immer stärker von satellitenbasierten Produkten und Diensten – wie Internet und Mobilfunk – abhängt. Zudem verzeichnen wir auch in der Raumfahrt einen Trend zur Miniaturisierung, gekoppelt mit kostengünstigeren Startmöglichkeiten wie Mitfluggelegenheiten. Viele dieser Satelliten sind Kleinsatelliten, sogenannte CubeSats, die zum einen von Universitäten und Forschungseinrichtungen für Ausbildungszwecke gebaut werden, zum anderen aber auch kommerziell genutzt werden. Diese Entwicklungen haben natürlich Folgen für die Forschung zu Weltraumrückständen: Mehr Objekte im Orbit bedeuten auch, dass das Risiko von Kollisionen ansteigt und die Satellitenbetreiber mit einer steigenden Zahl von notwendigen Ausweichmanövern rechnen müssen. {…}

Vollständiger Artikel des DLR