© pixabay | skeeze

Sport in der Sozialen Arbeit

Weiterbildungen starten im September 2019

Sport und Bewegung werden in der Sozialen Arbeit besonders positive Effekte zugeschrieben. Die Deutsche Sporthochschule Köln verknüpft nun die beiden Disziplinen „Sportwissenschaft“ und „Soziale Arbeit“ miteinander und bietet ab September 2019 die neu konzipierten Weiterbildungsmodule „Sport in der Sozialen Arbeit“ an.

Damit reagiert die Universitäre Weiterbildung der Deutschen Sporthochschule Köln auf die Tatsache, dass diese beiden Disziplinen in der Aus- und Weiterbildung bislang wenig miteinander kombiniert werden. „Es liegt auf der Hand, Sport als zentralen Baustein in die Soziale Arbeit zu integrieren, zu professionalisieren und damit auch Fachpersonal entsprechend zu schulen“, sagt Christine Hanusa, Leiterin der Universitären Weiterbildung, zum neuen Angebot.

Die Deutsche Sporthochschule Köln will dies nun vorerst mit zwei neuen Weiterbildungsmodulen „Sport in der Sozialen Arbeit“ in theoretischen und praktischen Einheiten umsetzen. Im dreitägigen Modul „Synergien und Potentiale“ werden neben der Vermittlung sportpädagogischer Grundlagen unter anderem Interaktionspotentiale von Sport, Spiel und Bewegung in der Sozialen Arbeit dargelegt und „Good Practice“-Beispiele für die Angebotsplanung gegeben. Im zweitägigen Modul „Sport und Psyche“ werden sportpsychologische Fragestellungen erläutert, psychische und emotionale Bedürfnisse der unterschiedlichen Klientel sowie Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die neu entwickelten Weiterbildungen starten im September 2019 und richten sich je nach Modul an Beschäftigte im sozialen Sektor (Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Heilpädagog*innen etc.), Studierende/Absolvent*innen der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik, aber auch an Erlebnispädagog*innen und Sportwissenschaftler*innen im Gesundheitswesen sowie Studierende der Sportwissenschaft.