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Sport kann auf vielen Ebenen positiv wirken

Kölner Abend der Sportwissenschaft

Tim Stuckenscheider vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft ist eine der Hauptfiguren des Projektes DENKSPORT, in dessen Rahmen am 20. September ein Thementag mit unterschiedlichen Workshops sowie der Kölner Abend der Sportwissenschaft stattfand. Im Zentrum von DENKSPORT steht die Frage, ob regelmäßige Sportaktivitäten die Entwicklung kognitiver Schwächen im Alter bremsen können und welche Bewegungskonzepte welche Wirkung haben. Derzeit forscht Stuckenschneider an der University of the Sunshine Coast, Maroochydore in Australien, einer Partneruniversität der Deutschen Sporthochschule Köln. Dort sammelt er letzte Daten für seine Doktorarbeit.

Herr Stuckenschneider, wenn man Sie zu Ihren Versuchsgruppen begleitet, sieht man überall fröhliche Gesichter. Alleine das deutet darauf hin, dass Sport und Bewegung den Menschen mit beginnenden kognitiven Schwierigkeiten gut tun. Lässt sich das mittlerweile auch wissenschaftlich belegen?

Wir konnten in jedem Fall nachweisen, dass die kognitiven Fähigkeiten der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer tatsächlich mit ihrer körperlichen Fitness korrelieren. Je fitter die Leute werden, desto besser werden auch ihre geistigen Leistungen. Auf dieser Ebene entwickeln sich unsere Probanden, die regelmäßig an den Bewegungsangeboten teilnehmen, eindeutig besser als die Kontrollgruppe, die keinen Sport treibt. Außerdem zeigen erste Daten, dass auch die Lebensqualität sich bei unseren aktiven Teilnehmern signifikant verbessert hat, was bei der Kontrollgruppe nicht der Fall war. {…}

Vollständiges Interview der Deutschen Sporthochschule Köln