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Steigender Wettbewerb und fallende Preise

DLR-Studie zu Billigfliegern

Eurowings dominiert, Ryanair und Easyjet wachsen stark und zunehmend rücken die großen Flughäfen ins Visier der Billigflieger in Deutschland. Dabei verschärft sich der Wettbewerb zunehmend und ein Rekordangebot günstiger Flugverbindungen drückt die Ticketpreise nach unten. Diese Ergebnisse stehen im nun erschienenen „Low Cost Monitor 1/2017“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Bericht wird seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst veröffentlicht.

Rekordanzahl günstiger Flugverbindungen
„Das Streckennetz der Low Cost Carrier erreicht mit 518 unterschiedlichen Strecken ab Deutschland in einem Winterhalbjahr einen neuen Höchstwert“, sagt Dr. Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr in Köln. „Am stärksten erweitert Ryanair das Streckennetz mit zusätzlichen 35 Verbindungen, einem Plus von 25 Prozent. Auch Easyjet legt zu und fliegt sieben neue Ziele an.“ Dominierend, wenn auch ohne Wachstum zum Vorjahr, bleibt die Eurowings/Germanwings, die im Winter 2017 über das größte Angebot an Low Cost-Flügen in und ab Deutschland mit mehr als 50 Prozent Marktanteil verfügt. Dahinter folgt Ryanair mit einem Anteil von 21,5 Prozent und Easyjet mit elf Prozent. „Allein Ryanair steigert das Angebot um ein Fünftel und bietet rund 150 Flüge mehr an als noch im Vorjahr“, so Studienleiter Berster. Gesellschaften wie Transavia und Norwegian verdoppeln ihr Angebot sogar. Über 23 Prozent aller Flüge ab Deutschland sind Low Cost Verbindungen. {…}

Vollständiger Artikel des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt