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Reduktion von HIV-Infektionen

Soziale Arbeit leistet einen entscheidenden Beitrag

Anlässlich des Internationalen Welt-Sozialarbeit-Tag 2017 stellen die beiden Organisationen International Association of Schools of Social Work (IASSW) sowie das AIDS-Hilfswerk der Verneinten Nationen, UNAIDS, in einer gemeinsamen Publikation dar, welchen Beitrag die Soziale Arbeit zur Erreichung der „Getting to Zero“ Ziele von UNAIDS leistet.

Zentrale Meilensteine hierfür sind:
Verringerung der AIDS-bedingten Todesfälle auf weniger als 500.000 weltweit bis 2020,
Reduzierung neuer HIV-Infektionen auf weniger als 500.000 weltweit bis 2020,
Beseitigung HIV-bezogenes Stigma und Diskriminierung bis 2020.
HIV ist nicht nur ein medizinisches Problem. HIV tritt auch in psychosozialen, politischen und ökonomischen Kontexten auf. Sowohl Regierungen, Nichtregierungsorganisationen als auch Fachkräfte im Gesundheitswesen arbeiten auf unterschiedlichen Ebenen an der Bewältigung dieser Probleme. Die jetzt erschienene Publikation stellt dar, wie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter weltweit auf diese vielfältigen Anforderungen eingehen und Lösungen entwickeln.

Die Publikation „Getting to Zero: Global Social Work Responds to HIV“ wird bei UNAIDS in Genf am Welt-Sozialarbeit-Tag der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt sind 40 ExpertInnen aus Äthiopien, Brasilien, Canada, Deutschland, der Karibik, Indien, Mozambique, Schottland, Südafrika, Subsahara-Afrika, USA, Ukraine und Zimbabwe an der Publikation beteiligt.

Publikation der Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen