© pexels, kinate

Prostatakrebs

Körperliches Training

Sport und Bewegung helfen nicht nur, Krebserkrankungen vorzubeugen. Zahlreiche Studien konnten bereits für verschiedene Krebsarten zeigen, dass Patientinnen und Patienten auch während der Therapie von körperlicher Aktivität profitieren können. Die Abteilung Molekulare und Zelluläre Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln ist nun an einer der weltweit größten internationalen Studien zum Prostatakrebs beteiligt.

Der Global Action Plan 4 (GAP4) ist eine klinische 1:1 randomisierte Studie für Männer mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs. GAP4 ist die weltweite erste und zugleich größte Studie mit Prostatakrebspatienten, deren Hauptaugenmerk auf der Überlebensfähigkeit der Patienten liegt. Die Untersuchung widmet sich der Frage, ob ein hochintensives Ausdauer- und Krafttraining mit zusätzlichem psychosozialem Support die Gesamtüberlebensdauer der Patienten im Vergleich zu reinem psychosozialem Support verbessert.

Weltweit sollen insgesamt 866 Männer über eine Dauer von drei Jahren in die Studie eingeschlossen werden. Die Studienzentren in Australien, Nordamerika und Europa sollen dabei jeweils mindestens 45 Patienten rekrutieren. Am Kölner Standort arbeitet die Deutsche Sporthochschule Köln mit der Uniklinik Köln zusammen; es ist das einzige deutsche Untersuchungszentrum. Die Studienkontrollzentren befinden sich an der Edith Cowan University Western Australia in Perth, Australien, und an der University of California in San Francisco, USA. Gefördert wird die Studie von der Movember Foundation, die sich weltweit für die Männergesundheit einsetzt. {…}

Vollständige Meldung der DSHS