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Sportsysteme der europäischen Länder

Ninja Putzmann analysiert Sportsysteme an der DSHS

In ihrer Promotion betrachtete sie das spanische Sportsystem, auch die Strukturen der deutschen und britischen Sportorganisation hat sie bereits untersucht.  Unterstützt durch eine hochschulinterne Anschubfinanzierung für junge PostDocs (Förderlinie 3) wird sie nun weitere Länder ins Auge fassen. Es ist eine Pionierarbeit, denn bislang gibt es in Deutschland nur eine rudimentäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Sportsystemen unterschiedlicher Länder.

Seit dem zurückliegenden Wintersemester gibt es den neuen M.A. International Sport Development and Politics an der Deutschen Sporthochschule Köln, nun wird Ihre Forschungsarbeit zu den europäischen Sportsystemen gefördert. Entdeckt die Sportwissenschaft hier gerade ein neues Forschungsgebiet?

Das hängt von der Perspektive ab. Die Engländer untersuchten die Sportpolitik schon in den 1980er Jahren, im deutschen Raum begann eine vergleichbare wissenschaftliche Arbeit in den 1990er Jahren. Grundlegende theoretische Ansätze wurden um die Jahrtausendwende erkennbar, aber die steckt immer noch in den Kinderschuhen. Wenn wir heute über Theorien reden, sind das meist Konzepte, Modelle oder Typologien, die man in der Politikwissenschaft behandelt. Man spricht über Begrifflichkeiten, wie „Macht“, „Interessen“, das „Verhältnis zwischen Sport und Politik“, „Intervention durch den Staat“ oder die „Autonomie des Sports“. Das sind Schlagworte, die man versucht zu konzeptualisieren, um die Kernbotschaft von Sport und Politik zu erfassen. {…}

Zum vollständigen Interview der Sportwissenschaftlerin der DSHS