© TH Koeln | Thilo Schmülgen

Neujahrsempfang 2020

Präsident der TH formuliert Aufgaben für neues Jahrzehnt

„Die TH Köln, die größte deutsche Hochschule für angewandte Wissenschaften, ist eine herausragende Institution unseres Wissenschafts-, Forschungs- und Ausbildungsstandortes. Es gibt zahlreiche Verbindungslinien zwischen der Stadtverwaltung und der TH, die unterstreichen, wie wir in engem Schulterschluss den Standort Köln voranbringen“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker in ihrem Grußwort.

Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln, verwies in seiner Ansprache auf die Erfolge der Hochschule im vergangenen Jahr, etwa die „positiven Förderentscheide, die unserer Hochschule insgesamt über sieben Millionen Euro allein für die Bereiche Innovation, Transfer und Gründungen verfügbar gemacht haben.“ Unter anderem wird die TH Köln damit ein „Innohub Bergisches RheinLand“ mit aufbauen und studentische Unternehmensgründerinnen und -gründer durch die Entwicklung eines StartUpLab@TH und das Programm „Fit for Invest“ unterstützen.

Als eine zentrale Aufgabe für das kommende Jahr nannte Herzig die weiteren Vorbereitungen für einen möglichen neuen Campus Rhein-Erft als Beitrag der Hochschule zum Strukturwandel im Zuge des Braunkohleausstiegs: „Wir haben im Herbst die neue Fakultät für Raumentwicklung und Infrastruktursysteme gegründet und intensivieren die Zusammenarbeit mit Erftstadt und dem Rhein-Erft-Kreis. Wenn der Gesetzgeber in Berlin grünes Licht gibt, wird die TH Köln alles dafür tun, um zeitnah die ersten Studiengänge zu etablieren.“

Zudem formulierte der Präsident die grundlegenden Aufgaben der Hochschule für 2020 und das anbrechende Jahrzehnt: „Wir wollen unsere Studiengänge weiterentwickeln, die Forschung zukunftsgerecht ausgestalten, mit den besonderen Freiheiten, die wir als akademische Institution genießen, verantwortungsbewusst umgehen und das richtige Augenmaß bewahren im Spannungsfeld zwischen unserer wissenschaftlichen Kernkompetenz und dem Wunsch, eine gestaltende Rolle in der Gesellschaft einzunehmen“, so Herzig. {…}

Vollständige Quelle: TH Köln