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Nachwuchsquelle

Vom Weltall ins Klassenzimmer

Deutschland ist als relativ rohstoffarmes Land auf Innovationen und daher auch auf frische Wissenschaftler/innen und Ingenieur/innen angewiesen. Um diese Nachwuchsquelle nicht versiegen zu lassen, muss man schon in den Schulen beginnen, das Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – den sogenannten MINT-Fächern – zu entfachen. {…} Diese Ziele verfolgt das European Space Education Resource Office (ESERO) – ein gemeinsames Projekt der Europäischen Weltraumagentur (ESA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) – und bringt Raumfahrt im Rahmen der MINT-Fächer spannend und innovativ in die Klassenzimmer. Dafür hat ESERO am 16. Mai 2018 auch ein Büro in Deutschland eröffnet. {…}

ESERO Germany entwickelt Unterrichtsmaterialien, bildet Lehrerinnen und Lehrer in Weltraumthemen wie Erdbeobachtung, Navigation, Kommunikation sowie der Erforschung des Weltalls aus und beteiligt sich an nationalen Schulwettbewerben und -projekten von ESA und DLR. „Deutschland ist ein rohstoffarmes Land. Wir leben von unserem Know-how und technologischen Innovationen. Um unseren Bedarf an Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren zu decken, müssen wir Jungen und vor allem Mädchen für die MINT-Fächer gewinnen. Raumfahrt hat ein besonders hohes Motivations- und Begeisterungspotenzial. Ich freue mich daher sehr, dass wir nun ein ESERO-Büro in Deutschland eröffnen konnten“, betont Dr.-Ing. Walther Pelzer, DLR-Vorstand zuständig für das Raumfahrtmanagement. {…}

Anlässlich der Eröffnung des ESERO-Büros präsentiert das DLR Raumfahrtmanagement die Ausstellung INNOspaceEXPO „ALL.täglich!“, die das Innovations- und Transferpotenzial der Raumfahrt in den Fokus rückt. Die Ausstellung ist insbesondere zum Besuch von Schulklassen geeignet. Ein Quiz für Schülerinnen und Schüler steht in der Ausstellung zur Verfügung und erklärt Schulklassen, welchen Einfluss die Raumfahrt auf unser alltägliches Leben nimmt. Vom 16. Mai bis Ende September 2018 wird die Ausstellung im Planetarium Bochum zu sehen sein. {…}

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