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MAPHEUS-7

Höhenforschungsrakete

247,6 Kilometer Höhe und mehr als sechs Minuten Schwerelosigkeit erreichte die zweistufige Forschungsrakete MAPHEUS-7, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 17. Februar 2018 um 8 Uhr vom Raketenstartplatz ESRANGE startete. Missionsziele waren die erfolgreiche Durchführung der sechs Mikrogravitationsexperimente an Bord sowie die Qualifikation des neu entwickelten Trägersystems S31-Improved Malemute, das erhöhte Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit der Nutzlast gegen Beschleunigungen stellte. 365 Kilogramm Nutzlast beförderte die Höhenforschungsrakete dabei auf eine suborbitale Flugbahn: Auf MAPHEUS-7 waren neben einem Wiederflug des Röntgenradiographiemoduls X-RISE (X-Ray Investigation in Space Environment) und dem Zellmembranexperimentmodul MemEx (Membran Experiment) drei vollständig neu entwickelte Module und ein Strahlungsmessgerät als Mitflieger in MemEx an Board. Im Experiment GraScha (Granularer Schall) wurde die Schallübertragung in granularen Packungen untersucht. Das Experimentmodul RAMSES (Random-Motion of Micro-Swimmers Experiment in Space) untersuchte das dreidimensionale Clusterverhalten von phototaktisch getriebenen Teilchen in der Schwerelosigkeit. {…}

Zum vollständigen Artikel des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt