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Di. 01.10.2019

Schutz(los) im „Sicheren” Herkunftsland

Die Fachtagung fragt nach den Gründen, die von Gewalt betroffene Frauen* aus „Sicheren” Herkunftsstaaten vor häuslicher und frauenspezifischer Gewalt fliehen lässt, und nach den Aufnahmebedingungen in Deutschland gemessen an den Standards der Istanbul-Konvention

Die Schutzlosigkeit von gewaltbetroffenen Frauen* in den Herkunftsstaaten soll an den Beispielen Albanien und Kosovo verständlich und anschaulich werden – vor dem historischen und gesellschaftlichen Hintergrund sowie in Hinblick auf die offiziellen Gewaltschutzkonzepte und die Handlungsmöglichkeiten der lokalen Frauenorganisationen.

Und was erwartet geflüchtete Frauen* in Deutschland? Wird ihnen hier Schutz angeboten und werden
sie mit ihren frauenspezifischen Fluchtgründen angemessen gehört? Entspricht die Aufnahme in Deutschland und das Asylverfahren den Standards, zu denen sich Deutschland durch die Ratifizierung der Istanbul-Konvention verpflichtet hat, den verbindlichen europäischen Flüchtlingsgesetzen und dem europäischen Verfassungsrecht?

Die Fachtagung wendet sich sowohl an Berater*innen, Unterstützer*innen, Behördenmitarbeiter*innen
und Studierende der Angewandten Sozialwissenschaften.

Wir möchten miteinander ins Gespräch kommen, um Handlungsperspektiven mit und für von Gewalt betroffene Frauen* zu entwickeln.

Wann

01.10.2019
10:00 – 16:45 Uhr

Wo

TH Köln, Campus Südstadt, Hörsaal 301, Ubierring 48, 50678 Köln

Kosten

25,00 Euro. Für TH-Studierende kostenfrei.

Anmeldung

Verbindliche Anmeldung per E-Mail an seminare@agisra.org und durch Überweisung der Kosten (s. weitere Informationen)

Veranstalter

agisra e.V., TH Köln, medica mondiale e.V., Integrationsagentur der AWO Mittelrhein, Rosa Luxemburg Stiftung

Weitere Infos

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