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Do. 06.06.2019
bis Fr. 07.06.2019

LingCologne 2019: Multimodality

An der Universität zu Köln findet mit der LingCologne eine internationale sprachwissenschaftliche Konferenz statt, die die Methode der multimodalen Sprachanalyse weiter vorantreibt. Multimodalität bedeutet, dass sprachliche Inhalte in Schriftzeichen, Lauten, aber auch Gesten oder Gebärden transportiert werden können. So tragen bei natürlichen Äußerungen auch Gestik und Mimik einen erheblichen Teil zur Bedeutung des gesprochenen Wortes bei.

Keynote-Sprecher Professor Dr. Roland Pfau von der Universität Amsterdam beispielsweise hat das Phänomen des Kopfschüttelns analysiert – wie es von einer reinen Geste zu einer eigenen Grammatik gefunden hat. Um solche Analysen auf verschiedenen Ebenen anstellen zu können, müssen Audioaufnahmen von Sprache um Videoelemente ergänzt werden, die die Körpersprache miterfassen. Aus den Analysen lassen sich spannende Rückschlüsse zum Zusammenhang von Sprache und Denken ziehen, aber sie ermöglichen es auch, zum Beispiel besonders überzeugende politische Reden konkreter zu beschreiben.

Mithilfe der Mutimodalität sollen die Bereiche geschriebene und gesprochene Sprache sowie Gestik besser miteinander verknüpft und das Analysepotenzial erweitert werden – auch mit Blick auf Gebärdensprache, zu der der multimodale Ansatz neue Möglichkeiten der Grundlagenforschung bietet.

Die Sprachwissenschaft ist in diesem Jahr zum sechsten Kernprofilbereich „Skills and Structures in Language and Cognition“ der Universität zu Köln ernannt worden. LingCologne wird vom Cologne Center for Language Sciences (CCLS) in Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich 1252 „Prominenz in Sprache“ ausgerichtet.

Konferenzsprache ist Englisch.

Wann

06.06.2019
bis 07.06.2019
09:00 Uhr

Wo

Uni Köln, Hauptgebäude, Aula 2, Neuer Senatssaal, und Dozentenzimmer, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Kosten

Anmeldung

Veranstalter

Uni Köln

Weitere Infos

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