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Sa. 27.05.2017

Kammermusikabend

Nach der Oktoberrevolution 1918 ging er ins Ausland – zunächst nach Japan, dann in die USA und nach Frankreich. 1936 kehrte er nach Moskau zurück. Prokofiev, der zu Beginn seines kompositorischen Schaffens expressionistische, später neuklassizistische Elemente bevorzugte und in der Harmonik bis zur Atonalität fortschritt, fügte sich nach seiner Rückkehr der amtlichen Kulturpolitik, besann sich auf die Traditionen russischer Volksmusik und seine Musik wurde verständlicher und lyrischer. Trotz seines Bemühens, den offiziellen ästhetischen Maximen zu genügen, fanden seine Werke aber nicht immer ungeteilte Zustimmung. So entstanden beide Sonaten in einer Zeit, in der er sich – wie weitere, vor allem westlich orientierte Komponisten – der »Formalismuskritik« ausgesetzt sah. Tschaikowskys Klaviertrio entstand im Winter 1881/82 in Rom. Er widmete das Werk mit den Worten »À la mémoire d’un grande artiste – Zur Erinnerung an einen großen Künstler« dem Pianisten Nikolaj Rubinstein.

 

Wann

27.05.2017
19:30 Uhr

Wo

Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Kosten

5 Euro

Anmeldung

Karten bei KölnTicket und an der Abendkasse

Veranstalter

HfMT

Weitere Infos

Webseite der HfMT