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Fr. 15.05.2020

Aufklärung – Homophobie und Transphobie im Sport

Lesbisch, schwul, bisexuell, trans- und/oder intersexuell: Im Sport haben es Menschen mit einer normabweichenden sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität schwer. Diskriminierungen reichen von verbalen Beleidigungen, Drohungen und E-Mobbing bis hin zu körperlicher Gewalt. Aber auch ungleiche Chancen, die strukturell bedingt sind, stellen eine häufige Form der Homo- und Transphobie dar. Um das zu ändern, ist es wichtig, ein Bewusstsein für Diskriminierung im Sport aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität zu schaffen.

Prof. Dr. Hartmann-Tews von der DSHS zeigt auf, welche Erfahrungen homosexuelle und transidente Personen im Sport gemacht haben und wie Verbände, lokale Vereine, Regierungsbehörden sowie nationale und internationale Organisationen bei der Entwicklung entsprechender Antidiskriminierungsstrategien vorgehen können. Dabei beruft sie sich auf Ergebnisse einer international durchgeführten Umfrage mit über 5.500 Proband*innen.

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Gastgeber: Sportvereinigung Deutz 05
Die SV Deutz 05 zählt mit über 600 Mitgliedern zu den ältesten und größten Vereinen Kölns. Das Herzstück des Traditionsvereins auf der Schälsick bildet die Fußballabteilung, bestehend aus 22 Junioren-, fünf Herren-, einer Altherren- und einer Damenmannschaft. Der Sportverein setzt sich für eine hochwertige sportliche und persönliche Ausbildung der Spieler*innen ein. Dabei schätzt der Veedelsclub die Leistung jedes Einzelnen und sieht darin einen wichtigen Beitrag für das Vereinsleben – ganz nach dem Motto „Nur gemeinsam sind wir stark“. Das sportliche Portfolio wird noch durch eine Gymnastik- und Boule-Abteilung ergänzt.

Sportvereinigung Deutz 05

Wann

15.05.2020
18:00 – 20:00 Uhr

Wo

SV Deutz 05, Dr.-Simons-Str. 10, 50679 Köln (Deutz)

Kosten

keine

Anmeldung

Anmeldung hier ab 09.03.2020 | 45 Plätze

Veranstalter

KWR, DSHS

Referierende

Prof. Dr. phil. Ilse Hartmann-Tews, Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS)