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Kölner Rechtsprofessorin ausgezeichnet

Preis mit 50.000 Euro dotiert

Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat bei einer Festveranstaltung in Düsseldorf fünf herausragende Hochschullehrende mit dem ersten Landeslehrpreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Darunter war auch Professorin Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb von der Universität zu Köln. Die fünf Preise sind jeweils mit 50.000 Euro dotiert.

Dauner-Lieb ist Direktorin des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht, Programmbeauftragte des deutsch-französischen Bachelorstudienganges Köln/Paris-Sorbonne, geschäftsführender Vorstand der Zivilrechtslehrervereinigung und Richterin am Verfassungsgerichtshof NRW. Sie gilt in Bezug auf Verbesserungen und Innovation in der juristischen Lehre als aktivste und sichtbarste Rechtsprofessorin Deutschlands und wird für ihr Lebenswerk als Hochschullehrerin geehrt. „Ich freue mich sehr. Das ist eine große Anerkennung für das Engagement der Rechtswissenschaftlichen Fakultät in Köln, die seit Jahrzehnten für exzellente Lehre steht “, sagte Dauner-Lieb über die Auszeichnung.

„Gute Lehre ist entscheidend für den Studienerfolg. Sie animiert zum Diskurs, zu Neugier und zur Freude am Experiment. Mit dem Landeslehrpreis ehren wir heute fünf engagierte Lehrende, die Studierende in Nordrein-Westfalen mit besonderen Formaten und neuen Ideen begeistern – und wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der Hochschullehre geben“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen bei der Preisverleihung in der Akademie der Wissenschaften und Künste. „Die Preisträgerinnen und Preisträger haben den Mut, neue Wege zu gehen und sind wichtige Vorbilder für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit dem Landeslehrpreis möchte die Landesregierung ihre herausragenden Leistungen würdigen und sichtbar machen.“

Dauner-Lieb engagiert sich unter anderem für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen von Lernen und Lehren in der juristischen Ausbildung, für Stärkung der methodischen Kompetenzen der Studierenden und die Internationalisierung der Juristenausbildung. Dabei arbeitet sie eng mit Justiz und Anwaltschaft zusammen.{…}

Der Landeslehrpreis wird beispielsweise für die Entwicklung und Umsetzung neuartiger Lehrkonzepte, den Einsatz besonderer Prüfungsmethoden oder neue Ansätze in der Beratung und Betreuung von Studierenden vergeben. Das Preisgeld soll für die Weiterentwicklung der Lehre der Preisträgerin bzw. des Preisträgers eingesetzt werden. Aus 76 Vorschlägen und Bewerbungen hat eine Fachjury aus Lehrenden und Studierenden die fünf Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt.

Vollständige Quelle: Uni Köln