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Karriereeinschätzung im Öffentlichen Dienst

Frauen unterschätzen ihre Karrierechancen signifikant

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Karriereeinschätzung im Öffentlichen Dienst und wenn ja, warum? Was bedeuten solche Diskrepanzen für das Personalmanagement? Diesen Fragen widmet sich das Projekt „Geschlechtsspezifische Karriereeinschätzungen im Öffentlichen Dienst“ von FPM-Mitglied Prof. Dr. Lutz C. Kaiser der FHöV NRW, Abt. Köln.

Bisherige Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Frauen ihre eigenen Karrierechancen im Vergleich zu Männern signifikant unterschätzen. So ist von einer zwischengeschlechtlichen Lücke in der Karriereeinschätzung auszugehen. Diese macht sich insbesondere bei Aufstiegschancen und bei der Aussicht auf Führungspositionen bemerkbar. Demzufolge können Arbeitskraftpotenziale von Frauen im Öffentlichen Dienst nur in einer Weise zum Zuge kommen, die unterhalb deren Möglichkeiten liegen.

Prof. Dr. Lutz C. Kaiser wird neben dem Transfer seiner Forschungsergebnisse auf Fachtagungen und bei Workshops weitere Befragungen zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Karriereeinschätzung durchführen und im Zuge dessen die Befragungsinhalte spezifizieren.

Vollständige Quelle: FHöV