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Gleichstellung an Hochschulen

Hoher Frauenanteil an wissenschaftlichen Personal an KatHO

Beim Frauenanteil und bei der Steigerung des Frauenanteils unter den Professuren sowie dem wissenschaftlichen Personal gehört die Katholische Hochschule NRW zur Spitzengruppe aller Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Verwaltungsfachhochschulen in Deutschland. Das zeigt das neu erschienene „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2019“ des GESIS-Leibniz‑Instituts für Sozialwissenschaften. Demnach beträgt der Frauenanteil an den 104 Professuren bei der KatHO NRW 43,3 Prozent (Indikator: 0,913). Damit liegt die Hochschule auf Rang 18 aller 134 ausgewerteten Hochschulen des Rankings. Und der Trend zeigt eindeutig nach oben: Im Vergleich zur vorherigen Erhebung mit Zahlen aus dem Jahr 2012 konnte sich die KatHO NRW um 7,48 Prozent Professorinnen steigern. Auch beim Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal schneidet die KatHO NRW mit 58,7 Prozent sehr gut ab und der Wert ist im Vergleich zu 2012 nahezu gleichgeblieben.

„80 Prozent unserer 5.260 Studierenden sind weiblich“, sagt Liane Schirra-Weirich (Prorektorin für Forschung und Weiterbildung), „wir hoffen, durch unseren hohen Frauenanteil in Lehre und Forschung möglichst viele Studentinnen zu Promotion und wissenschaftlicher Laufbahn anzuregen.“ Die KatHO NRW werde sich auch in Zukunft für mehr Geschlechtergerechtigkeit einsetzen und somit ein wichtiges Qualitätskriterium für die Arbeit unserer Hochschule ausbauen, erklärte Schirra-Weirich weiter. Hierfür setzt sich die Kommission für Gleichstellung der KatHO NRW unter Vorsitz der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten ein.

Das „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten“ wurde bereits zum neunten Mal vom „Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS“ herausgegeben. Die neueste Ausgabe beruht auf Daten der amtlichen Hochschulstatistik aus dem Jahr 2017. Ziel des Rankings ist es, die Leistungen der Hochschulen bei der Gleichstellung von Frauen und Männern mit Hilfe quantitativer Indikatoren kontinuierlich und bundesweit zu vergleichen.

Vollständige Quelle: KatHO NRW