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Gewalt gegen Einsatzkräfte

DSHS Projekt

Ersthelfer wollen helfen. Das ist ihr Job. Soweit die Theorie … in der Praxis sieht es häufig ganz anders aus. Die polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet in den letzten Jahren einen stetigen Anstieg von Gewalthandlungen gegen Rettungskräfte. Im Schnitt werden  9 von 10 Ersthelfern verbal angegriffen, 60% sogar körperlich. Die Übergriffe werden von den Patienten selbst ausgeübt, von Angehörigen oder von Dritten. Studien lassen davon ausgehen, dass die Viktimisierung zukünftig eher zu- als abnimmt.

Um Rettungskräfte auf Übergriffe besser vorzubereiten, hat das Institut für Pädagogik und Philosophie ein neues Forschungsprojekt initiiert. „Wir konnten im Rahmen unserer Studie feststellen, dass den meisten Übergriffen eine längere Interaktion vorausgegangen ist. Das ermöglicht unterschiedliche Ansatzpunkte“, erklärt Projektleiter Dr. Dr. Mario Staller. „Natürlich macht es Sinn, die Rettungskräfte in Selbstverteidigung zu schulen, aber das ist nur das Ende. Wir möchten an den Anfang gehen und schauen, was kommunikativ oder durch taktisches Verhalten geleistet werden kann, damit es gar nicht erst zu Gewalthandlungen kommt“, so Univ.-Prof. Dr. Swen Körner, der das Projekt zusammen mit Mario Staller leitet. {…}

Vollständiger Artikel der Deutschen Sporthochschule Köln