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Funksignale für mehr Sicherheit

Kooperation von Forschung und Industrie

Der Hafen Rotterdam ist der größte Hafen Europas – und er wird auch das anspruchsvolle Testgebiet sein, in dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Industriepartner Weatherdock AG ein neues Schiffssignalsystem auf die Probe stellt. Innerhalb von 18 Monaten soll bis Oktober 2018 gemeinsam das System „AIS-Plus“ entwickelt und zur Produktreife geführt werden. Mit den bisher üblichen AIS-Signalen (Automatic Identification System) senden die Schiffe unter anderem Informationen über ihre Schiffsgröße, ihre Position sowie ihren Kurs. So sollen beispielsweise Kollisionen vermieden, aber auch für die Küstenüberwachung ein Lagebild ermöglicht werden. „Zurzeit ist die Signaldichte aber so hoch, dass teilweise Signale verloren gehen können“, sagt Dr. Simon Plass vom DLR. Das neue AIS-Plus-System soll hingegen auch bei hohem Verkehrsaufkommen und schlechten Übertragungsbedingungen zuverlässige Positionsmeldungen bieten und somit die Küstenüberwachung vervollständigen. {…}

Vollständiger Artikel des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt