KWR/KB

Forschung in und für Köln

Wissenschaft in Kölner Häusern

Eine Woche lang bietet die Kölner Wissenschaftsrunde (KWR) den Kölner Bürgerinnen und Bürgern praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungsthemen. Vom 11. bis zum 15. Mai 2020 stehen an jedem Abend drei spannende Themen zur Auswahl.

Vom Hochwasserschutz, über Risiken der Radikalisierung im Internet bis hin zu Homo- und Transphobie im Sport. In Zeiten aktueller Diskussionen um gesetzliche Regelungen zur Sterbehilfe gehört auch die Auseinandersetzung mit Fragen eines selbstbestimmten Sterbens zu den Veranstaltungsthemen.

Vom Bootshaus MS-Rodenkirchen über das Bestattungshaus Christoph Kuckelkorn bis hin zu TimeRide am Alter Markt oder dem Sportverein Deutz 05 sind erneut ungewöhnliche Veranstaltungsorte mit dabei.

„Wissenschaft begreift sich längst nicht mehr als Elfenbeinturm“, erklärt die Vorsitzende der KWR Prof. Dr. Elisabeth Fröhlich von der CBS International Business School. „Wie alle unsere Veranstaltungsreihen ist Wissenschaft in Kölner Häusern ein Angebot an alle interessierten Kölnerinnen und Kölnern hautnah mitzuerleben, an welchen Themen unsere Forscherinnen und Forscher täglich arbeiten. Lehre, Forschung und der Austausch mit der Stadtgesellschaft ist in Köln ein gelebter Dreiklang, von dem alle Seiten profitieren.“

14 von 23 Forschungseinrichtungen und Hochschulen stellen mit ihren Experten die Inhalte bereit. Auch die Mitglieder, die 2019 und zum letzten Jahreswechsel zum Kölner Netzwerk neu hinzugekommen sind, sind mit Beiträgen vertreten. Bei der Hochschule für Medien Kommunikation und Wirtschaft, der International School of Management und dem Gesis Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften geht es um Themen wie Virtualität, Marketing im Internet und den Klimawandel.

„Ich freue mich, dass die Familie der Kölner Wissenschaftsrunde weitere Mitglieder gewonnen hat“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Schirmherrin der KWR. „Das gemeinsame Engagement aller Beteiligten bringt sehr anschaulich zum Ausdruck, wie hervorragend der Wissenschaftsstandort Köln aufgestellt ist; und wie bürgernah die Hochschulen und Forschungseinrichtungen sich mit diesem Veranstaltungsformat einbringen.“

Auch die Stadt Köln, die mit der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH die Aufgabe der Geschäftsstelle der KWR wahrnimmt, ist im Programm vertreten, und zwar im Rahmen einer ungewöhnlichen Bustour. Stationen sind hier der Modulare Modellgarten MoMo der Kölner Universität, der Naturschaugarten, den die Stadt gemeinsam mit dem Kleingartenverein Flora e.V. anlegt, und die Schulgärten der Abendrealschule in der Dagobertstraße. Dabei dreht sich alles um neue Wege zum Erhalt der Biodiversität.

Die Programmhefte für das Veranstaltungsformat „Wissenschaft in Kölner Häusern 2020“ kommen in den Bürgerämtern, Bürgerzentren und den Forschungseinrichtungen zur Auslage. Verbindliche Anmeldungen sind über das Wissenschaftsportal der KWR unter www.koelner-wissenschaftswoche.de möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.