© pexels

Footbonaut

Handlungsschnelligkeit und Ballkontrolle

Die Wissenschaftler widmeten sich der Frage, ob physische und mentale Ermüdung einen Einfluss auf die fußballerischen Basisfertigkeiten haben. Die Ergebnisse sind nun im Artikel “Football practice with youth players in the ‚Footbonaut‘: Speed of action and ball control in face of physical and mental strain” im German Journal of Exercise and Sport Research erschienen. {…}

Die Ergebnisse zeigen interessanterweise, dass sich weder die körperliche noch die mentale Belastung vor den Übungen stark auf die Leistungen im Footbonauten auswirken. Handlungsschnelligkeit und Ballkontrolle zeigten keine Veränderungen aufgrund der Interventionen verglichen mit der Kontrollgruppe. „Zu berücksichtigen ist sicherlich ein Lerneffekt von der ersten zur zweiten Messung im Footbonauten. Dieser könnte mögliche Leistungseinbußen aufgrund der Interventionen wettgemacht haben“, interpretiert Vogt das Hauptergebnis. Ein angenommener Talentfaktor und eine erhöhte Motivation bei den Testpersonen aufgrund der Wettkampfsituation könnten weitere Einflussfaktoren darstellen. „Zudem“, schränkt der Projektleiter ein, „ist es schwierig, die Ergebnisse auf die komplette Dauer eines Fußballspiels und auf das komplexe fußballspezifische Bewegungsverhalten zu übertragen, weil wir nur sehr kurze Übungsmuster getestet haben.“ Daher, empfiehlt Vogt, bei künftigen Forschungsaktivitäten die große Bandbreite an Möglichkeiten im Footbonauten auszuschöpfen, um die Talenterkennung und -entwicklung weiter zu verbessern.

Vollständige Meldung der DSHS