© pixabay | Taken

Drittmittelerfolge

Vier Jahre Förderung für neuen Sonderforschungsbereich

Die Universität zu Köln hat einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingeworben und ein weiterer wurde verlängert.

Der neue SFB 1403 „Zelltod in Immunität, Entzündungen und Erkrankungen“ verfolgt einen multidisziplinären Ansatz, um offene Fragen der Zelltodforschung zu bearbeiten. Sprecher sind Prof. Dr. Manolis Pasparakis vom Institut für Genetik der Universität zu Köln und Prof. Dr. Hamid Kashkar (Stellv. Sprecher) vom Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene der Universität zu Köln. In den insgesamt 17 Teilprojekten sind neben der Genetik auch die Biochemie, Botanik, Dermatologie, Innere Medizin und die Medizinische Mikrobiologie, das Max Planck Institut für Pflanzenzüchtungsforschung und das Max Planck Institut für Biologie des Alterns beteiligt sowie Partner an den Universitäten Bonn und der LMU München und vom Forschungszentrum Jülich. Der SFB wird für zunächst vier Jahre Laufzeit mit insgesamt rund 13 Millionen Euro inklusive einer Programmpauschale gefördert.

Außerdem geht der transregionale Sonderforschungsbereich SFB/TRR 172 „Arktische Klimaänderung (AC)³“ unter der Federführung des Meteorologen Prof. Dr. Manfred Wendisch von der Universität Leipzig in die zweite Förderperiode. Das Verbundprojekt mitbeantragt haben die Universität zu Köln und die Universität Bremen, weiter beteiligt sind das Alfred-Wegener-Institut, das Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung. Der SFB/TRR 172 wurde 2016 eingerichtet und jetzt für weitere vier Jahre bis 2023 verlängert. Damit hat die Universität zu Köln ab 2020 fünfzehn Sonderforschungsbereiche, die in Millionenhöhe gefördert werden, und bleibt NRW-weite Spitzenreiterin.

SFB 1403 „Zelltod in Immunität, Entzündungen und Erkrankungen“: Zelltod ist ein grundlegender biologischer Prozess, der entscheidend ist, um die Funktionen von Gewebe aufrecht zu erhalten. Zelltod spielt zum Beispiel eine Rolle, wenn Tier- und Pflanzengewebe mit Krankheitserregern in Kontakt kommen und diese abwehren. {…} Das Ziel des SFB 1403 ist es, die Regulationsmechanismen sowie die physiologischen und pathologischen Folgen verschiedener Arten von Zelltod im Organismus zu verstehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Immunität, Entzündung und Wirt-Mikrob-Interaktion. {…}

SFB/TRR 172 „Arktische Klimaänderung (AC)³“: Ziel des bereits seit 2016 geförderten und nun verlängerten Forschungsverbundes ist es, die dramatische Klimaentwicklung in der Arktis mit verschiedenen Methoden zu beobachten, um die Verlässlichkeit von Modellen zur Vorhersage der beobachteten Erwärmung in der Arktis zu verbessern. Die Fördersumme für vier Jahre beträgt 14,5 Millionen Euro. {…}

Vollständige Quelle: Uni Köln