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Der CO2-Fußabdruck

von aktiven Ski- und Snowboardfahrern

Die Auswirkungen des Klimawandels sind für den Wintersport schon längst bitterer Alltag: Gletscher ziehen sich zurück und die früher schneesicheren Wintersportregionen können sich nicht mehr darauf verlassen, dass der Schnee kommt. Verursacht wird die globale Erwärmung u.a. durch die Treibhausgase, insbesondere durch den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2). PD Dr. Pamela Wicker, Akademische Rätin am Institut für Sportökonomie und Sportmanagement, hat den CO2-Ausstoß, den Skifahrer und Snowboarder bei ihren Wintersportreisen verursachen, berechnet und empirisch analysiert.

Laut Umweltbundesamt entfallen in Deutschland fast 90 Prozent der freigesetzten Treibhausgase auf Kohlendioxid (CO2). Dieses entsteht u.a. bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Quellen sind v.a. die Strom- und Wärmeerzeugung, die industrielle Produktion, Haushalte und der Verkehr. CO2-Emissionen fallen bei allen Reiseaktivitäten an, somit auch bei Wintersporttouristen, die zum Skifahren oder Snowboarden in Wintersportregionen verreisen und sich dort auf schneereiche Pisten freuen. Zu einem gewissen Teil tragen sie somit dazu bei, dass es genau diese schneereichen Pisten nicht mehr gibt. Die persönliche CO2-Bilanz von Skifahrern und Snowboardern im Rahmen ihrer Wintersportreisen hat sich Pamela Wicker angeschaut. Dabei berücksichtigte sie auch die individuellen Umwelteinstellungen der Sportler und mögliche weitere Einflussfaktoren auf die persönliche CO2-Bilanz. {…}

Vollständiger Artikel der Deutschen Sporthochschule Köln