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Bundesweites Netzwerk

Verbund von 15 universitären Krebszentren

Damit über ein bundesweites Netzwerk in Deutschland künftig alle Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs Zugang zu molekularer Diagnostik und innovativen Therapien erhalten, schließen sich 15 Universitäre Krebszentren im „nationalenNetzwerk Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs“ zusammen. Darunter sind alle 13 onkologischen Spitzenzentren, die aktuell von der Deutschen Krebshilfe gefördert werden. Diese unterstützt das Vorhaben, das am 1. April 2018 gestartet ist, mit insgesamt 2,94 Millionen Euro. {…}

Das nNGM setzt sich seit 2010 erfolgreich für die Implementierung personalisierter Therapien in der Routineversorgung von Patienten mit Lungenkrebs ein. Ziel des bundesweiten Netzwerkes ist es, den schwer kranken Patienten Zugang zu modernster molekularer Diagnostik und neuesten Therapien zu ermöglichen – auch im Rahmen klinischer Studien. {…}

„Durch eine konsequente Diagnostik der molekularen Veränderungen und der Therapie mit den entsprechenden Inhibitoren können wir bei vielen Patienten im fortgeschrittenen Stadium ein um Jahre verlängertes Überleben erreichen. Wir müssen diese komplexen Innovationen deshalb schnell zu den Patienten bringen und dafür brauchen wir überall in Deutschland kompetente Brückenköpfe“, so nNGM-Sprecher Prof. Jürgen Wolf, Ärztlicher Leiter des CIO an der Uniklinik Köln, und zusammen mit Prof. Dr. Reinhard Büttner, Direktor der Pathologie an der Uniklinik Köln, Gründer und Sprecher von NGM. {…}

Ausgehend von den universitären Spitzenzentren sollen für den angestrebten Know-How-Transfer regionale Netzwerke aufgebaut werden, die möglichst umfassend Kliniken und Praxen zusammenführen, in denen Lungenkrebspatienten versorgt werden. Die Behandlung der Patienten erfolgt immer möglichst heimatnah bei den Kooperationspartnern. {…}

Vollständige Meldung der Uniklinik