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Besseres Antriebskonzept, weniger Umweltbelastung

TH Köln erforscht

Holzhackschnitzel gewinnen als alternativer Brennstoff für die Industrie und für Privathaushalte zunehmend an Bedeutung. Die aus Stamm-, Wurzel-, oder Kronenholz gewonnenen Holzspäne werden meist mit mobilen, dieselbetriebenen Hackern produziert. Das Kölner Labor für Baumaschinen (KLB) der TH Köln erforscht im Projekt EnGie-Hacker ein effizienteres und umweltfreundlicheres Antriebskonzept für Holzhacker durch den Einbau eines Elektrogenerators. Das Forschungsprojekt in Kooperation mit der Jenz GmbH Maschinen- und Fahrzeugbau, der Antriebstechnik Roth GmbH und der Vemac GmbH wird gefördert durch die Initiative EFRE.NRW (Europäische Fonds für Regionale Entwicklung).

„Die größte Herausforderung für jeden Holzhacker ist die ständig variierende Belastung durch wechselnde Durchmesser oder Härten der Holzstämme, die zerkleinert werden“, sagt Projektleiter Andreas Bogala, wissenschaftlicher Mitarbeiter am KLB. Die Motorleistung ist dabei auf die maximale Stammdicke ausgerichtet – und für den Großteil der zu bearbeitenden Hölzer überdimensioniert. „Damit verbrauchen die Hacker deutlich mehr Diesel als eigentlich benötigt, was natürlich auch die Umweltbelastung erhöht. Durch unser Projekt erhoffen wir uns eine Treibstoffersparnis von etwa 30 Prozent“, so Bogala.

Vollständiger Artikel der TH Köln